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Wie kann Gemeinde der Zukunft aussehen?
Wie kann Gemeinde der Zukunft aussehen?

Wie kann Gemeinde der Zukunft aussehen?

Gemeindeerneuerung

Eine Idee dazu ist auf diesem Bild zu sehen. Die Pfarrei- wie ein Brunnen mit vielen Schalen, die sich mit Wasser füllen, Wasser abgeben und von Neuem gefüllt werden. Die Quelle dieses Brunnens ist Gott, sein Wort an uns, sein Weg mit uns. Das füllt unseren Brunnen, lässt ihn fließen und lebendig sein. Wie könnten die Schalen heißen, die den Brunnen der Gemeinde lebendig machen, sich füllen lassen, andere füllen und so Bewegung und Leben spürbar werden lassen?
Vielleicht haben Sie ein ganz anderes Bild vor Augen? Wir freuen uns auf Ihre Ideen, Visionen, Rückmeldungen. Unsere Emailadresse:
stmartin@bistumlahnstein.bistumlimburglimburg.de
Unsere Pfarrei Sankt Martin ist aufgebrochen und sucht neue Wege- im Gespräch miteinander- im Gebet.

Aktion Aufbrechen

Dass Kirche sich verändert, ist überall spürbar. Wir erhoffen uns von der Gemeinde Gemeinschaft, Vertrautheit und Heimat. Gleichzeitig erleben wir in unseren Kirchen vor Ort, dass dies zunehmend schwieriger wird und zurückgeht. Mit manchem sehnsüchtigen Blick schauen wir auf das, was war, was uns als Gemeinden von Sankt Martin, St. Barbara und Heilig Geist geprägt hat, wo wir unsere Wurzeln haben und merken: so wie es war, geht es nicht weiter. Aber wie es weitergehen kann, das sehen wir noch nicht. Darum ist es so, als würden wir den festen Boden unter unseren Füßen verlieren.

Wir wollen uns als Pfarrei und als Gemeinden auf den Weg machen, um uns der Frage zu stellen: Wie soll Gemeinde sein in Lahnstein und Braubach im Jahr 2018 und in den kommenden Jahren? Was will Gott von uns, dass wir tun sollen?

Erster Schritt - Hinhören

Was will Gott von uns, dass wir tun sollen? Bei dieser Frage legen wir den Akzent gerne auf das „Tun“.

Aber vielleicht ist es zwischen Alltagsgeschäft und Zukunftsplanungen für die ganze Gemeinde einmal Zeit, erst einmal zu „Hören“, eine Auszeit zu nehmen von dem Druck, ständig etwas tun und erreichen zu müssen.

Das sind das Angebot und die Bitte, die mit dem ersten Schritt der Aktion Aufbrechen verbunden sind: Dass wir alle, wenn wir uns der Frage stellen, wie es mit unseren Gemeinden in Lahnstein und Braubach weitergeht, uns zunächst eine Auszeit nehmen, eine Zeit zum „Hören“, zum „Hören“ als einzelner, zum „Hören“ in den Gruppen und Verbänden, in den Gremien, im Pastoralteam. Zum Hören, was Gott uns sagt in unserem Gebet, durch unsere Erfahrungen und unser Erleben. Zum Hören, was Gott uns sagt durch die Erfahrungen und das Erleben der anderen Gemeindemitglieder. Zum Hören, was Gott uns sagt gerade auch durch die Erfahrungen und das Erleben derer, die der Gemeinde kritisch gegenüberstehen oder sich gar nicht dazu zählen.

Was passiert bei diesem ersten Schritt?

Die Zeit des Hörens soll vom 2. Fastensonntag bis zum Pfarrfest im August andauern. Die Gemeindegottesdienste werden ein Ort sein, um gemeinsam zu hören. Alle Gruppen sind eingeladen, das Thema auch in ihren internen Gottesdiensten und Veranstaltungen aufzugreifen.

Darüber hinaus bedarf es weiterer Orte: im persönlichen Gebet, in Gruppen und Gremien, und insbesondere im Gespräch untereinander.

Im Juni möchten wir bei einem kleinen Fest mit Ihnen ins Gespräch kommen, was geschehen ist auf unserem Weg, wo es vielleicht hingehen kann. Bis zu unserem Pfarrfest im August können dann vielleicht erste Teile eines gemeinsamen Bildes unserer Pfarrei vor Ort entstanden sein.

Welche Hilfen und Anregungen gibt es?

Verschiedene Symbole und Hilfen können das Hören unterstützen. In den Kirchen St. Martin, St. Barbara und Heilig Geist sind Altarkerzen mit dem Symbol „aufbrechen“ geschmückt worden. Diese Kerzen können von Gruppen gerne für Gottesdienste oder Gespräche ausgeliehen werden.

Gebet zur Gemeindeerneuerung