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Viele waren aufgebrochen,um zu hören und mitzusprechen

Viele waren aufgebrochen,um zu hören und mitzusprechen
Viele waren aufgebrochen,um zu hören und mitzusprechen

Wie sieht es in der Pfarrei Sankt Martin Lahnstein aus? Wie wird es weitergehen?                                                   Großes Interesse an der Präsentation der Befragungsergebnisse

 

Unter dem Thema: „Wir haben gefragt- Sie haben geantwortet“ hatte das Team der Kirchenentwicklung in Sankt Martin die Gruppierungen, Einrichtungen, Verbände und sowie  alle Interessierte der Pfarrei zu einem Informationsnachmittag eingeladen. Über 70 Personen waren der Einladung gefolgt.

Die Befragung war seit Sommer 2018 durchgeführt worden und an die 30 Gruppierungen und Einrichtungen hatten ihre Arbeit, ihre Ressourcen aber auch ihre Sorgen mitgeteilt auch ihre Ideen und Gedanken für eine Zukunft der Pfarrei wurden vorgestellt. „Nun also sind Ihre Antworten gesammelt und sortiert worden. Heute möchte wir Ihnen die Ergebnisse vorstellen und mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen.“ So leitete Annette Karthein, Gemeindebratung des Bistum Limburgs und Moderatorin des Nachmittages, die Präsentation nach dem Begrüßungswort durch Pfarrer Sturm ein. Es herrschte gespannte Aufmerksamkeit und man hätte eine Stecknadel fallen hören, als die Themenschwerpunkte vorgestellt und eine Auswahl der dazugehörigen wörtlichen Aussagen vorgelesen wurden: Mitspracherecht und Beteiligung, Transparenz und Wertschätzung- Zusammenfinden von Kirche und Lebenswelt der Menschen- Seelsorge – Gottesdienst – einladende Atmosphäre und Heimat- Unterstützung der Ehrenamtlichen  und Vernetzung der Gruppierungen waren die Themen, die sich wie in roter Faden durch alle Befragungen gezogen hatten.  

„ Sind dies auch Ihre Anliegen? Was vermissen Sie? Wo widersprechen Sie? Was wäre aus Ihrer Sicht der nächste Schritt zu einer positiven Entwicklung der Pfarrei?“ Mit diesen Impulsen eröffnete die Moderatorin die  erste Runde der Tischgespräche. Und damit war es vorbei mit der Stille. Engagiert, lebhaft, emotional und interessiert setzen sich die jeweiligen Gruppen mit dem Gehörten und den Fragen auseinander und erfuhren durch die bunte Mischung der Teilnehmer vieles voneinander. Eines wurde an allen Tischen deutlich: die Menschen der Pfarrei Sankt Martin sind mit Herzblut bei ihrem Tun, bereit, Verantwortung zu übernehmen und erwarten umgekehrt von Seiten der Gemeindeleitung ebenfalls Bewegung und ein verstärktes Zugehen auf die Menschen. Vor der Pause erhielt jeder der Anwesenden drei rote Punkte, um damit die Themen zu bewerten, die dem einzelnen besonders am Herzen lagen. Nach der Kaffeepause hieß es dann: „Es haben sich 7 besonders bewertete Schwerpunkte ergeben. Bitte finden Sie sich nun in diesen Interessengruppen zusammen und gehen Sie diesen Fragen nach: „ Was müsste geschehen, damit zu diesem Thema eine positive Veränderung geschieht? Was brauchen wir um Entwicklung positiv zu gestalten? Wo und wann könnten wir uns wiedersehen?“ Auch hier war in allen Gruppen eine lebhafte Diskussion im Gange und es kam in einigen Gruppen zu konkreten Vereinbarungen für Folgetreffen; bei anderen ging es darum, selbst einmal den Blick zu weiten und in den nächsten Monaten zu schauen, in welchen Lebenswelten Menschen in der Pfarrei unterwegs sind, was ihre Sorgen und Nöte sind, wo Kirche hier da sein sollte.  In der Abschlussrunde wurde sichergestellt, dass die Anstöße, Vorschläge, Ideen des Tages beim nächsten Treffen der Gruppe Kirchenentwicklung aufgegriffen und Schritte zur Konkretisierung begonnen werden. Das Treffen ist am Donnerstag, 11. April um 19.30 Uhr im Pfarrhaus Sankt Martin. Interessierte, die weiter mit überlegen und mitarbeiten möchten, sind herzlich hierzu eingeladen.