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Baustelle Pfarrkirche Sankt Martin

Baustelle Pfarrkirche Sankt Martin
Baustelle Pfarrkirche Sankt Martin
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Die Schiefereindeckung weist viele Mängel aus

Die Baumaßnahme Dacheindeckung Nordseite der Pfarrkirche St. Martin wird bauleitend von Herrn Architekt J. Torsten Brod aus Hünfelden-Kirberg begleitet. Er beschreibt die Massnahme wie folgt:

"Bei der Eindeckung handelt es sich um die überwiegend bauzeitliche Eindeckung der Dachflächen in Altdeutscher Schieferdeckung. Deren Lebensdauer wird in der Regel mit ca. 80 bis 100 Jahren angegeben.
 
Nach eingehender Untersuchung der Dachflächen wurde festgestellt, dass die Schiefereindeckung folgende Mängel aufweist:
 
Oberflächenporosität durch Verlust der Bindemittel der Schiefersteine und damit einhergehende Bruchgefahr bei Hagelschlag und Frosteinwirkung.
 
Häufige Reparaturen, ausgehend von vor genannten Umständen und sonstiger Materialermüdung.
 
Die zur Eindeckung der Dachflächen verwendeten Schieferstifte sind nicht verzinkt und rosten in der Überdeckung der Schiefer-platten.
Das Abrosten der Schieferstifte betrifft die, die Schieferplatten fixierenden flachen Nagelköpfe. In Verbindung mit der fortschreitenden Porosität der Schiefereindeckung verlieren die Schiefer-platten immer mehr ihren Halt und rutschen aus dem Verbund heraus. Dies ist der Grund für die häufiger werdenden Reparaturen der letzten Jahre.
 
Zunehmende Undichtigkeiten der Eindeckung und eindringen von Feuchtigkeit in die Dach- und Deckenkonstruktion. aus diesem Grund sind bereits Schäden im Tragwerk entstanden die im Zuge der Maßnahme beseitigt werden müssen.
 
Aufgrund der Vielzahl der Schäden und dem Erreichen der Lebensdauer der Schieferplatten ist eine umfassende Reparatur der Dachfläche wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll und es muss der Austausch der kompletten Eindeckung der Dachflächen durchgeführt werden.
 
Das vor genannte Schadensbild wies auch der südliche Teil der Dacheindeckung zur Straßenseite auf, deren Eindeckung wurde bereits vor 10 Jahren erneuert.
 
Durch die jetzt anstehenden Arbeiten werden die Dachflächen der Pfarrkirche St. Martin für die nächsten Jahrzehnte sicher eingedeckt.
 
Die Dacheindeckung ist nur möglich, da das Bistum Limburg den größten Anteil der Kosten trägt und die Kirchengemeinde St. Martin bei der Umsetzung der Maßnahme unterstützt.
 
Für die Ausführung der Arbeiten sind 4 Monate angesetzt."

Wir werden regelmäßig über den Fortgang der Außen-und Innenrenovierung der Pfarrkirche berichten.
 

Dachschaden der Kirche wird zügig behoben

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Wie nötig die Sanierung des Daches war, sieht man am alten Holz, das nach und nach entfernt wurde und nun zum Abtransport bereit steht.  Die Öffnung im Dach lässt tief blicken... aber ganz schnell und sicher schließen die Handwerker die Lücke und der Dachschaden ist behoben. In schwindelnder Höhe erfolgen die Arbeiten und als Zuschauer, der auf dem sicheren Erdboden steht, kann man nur staunen, mit welcher Sicherheit und scheinbaren Leichtigkeit die Fachleute in der Höhe unterwegs sind.

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